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Stationen des deutschen Geistes

Versuch einer Kartographie

 

 

In zwei kürzlich erschienenen Publikationen wird das Deutsche mit Stichworten wie „Doktor Faustus”, „Waldeinsamkeit” oder „Mystik”, aber auch mit Kuriositäten wie „Männerchor”, „Vereinsmeier” oder „Weihnachtsmarkt“ benannt (Thea Dorn/Richard Wagner: Die deutsche Seele, 2011; Vanna Vannuchini/Francesca Predazzi: Feierabend. Eine Reise in die deutsche Seele, 2013).

 

Das Ziel dieses Panels soll sein, eine Kartographie des deutschen Denkens aufzustellen und zu fragen, ob und wie in jeweils unterschiedlichen Epochen und Kontexten von der Mystik über Idealismus und der ‚Dialektik der Aufklärung’ bis in die Gegenwart (manchmal) eine besondere deutsche Denkweise ausgemacht werden kann. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei – gegen die Tendenz zum "deutschen Abstraktionismus" und dem Untertitel des Panels folgend – den material und spatial argumentierenden und sich artikulierenden Modellen und Denkweisen.

 

Mit dieser Fragestellung soll herausgefunden werden, was der spezifische Beitrag der Germanistik zu den Literaturwissenschaften und den Humanities sein kann und wie ein deutscher/europäischer Beitrag zu einer immer globaler werdenden Weltkultur sein könnte.  

 

Vorschläge bis 30. Januar 2014 mit Angaben zur Person (Lebenslauf, Forschungsinteresse) bitte an:

 

Manuel Clemens

(Universidad Iberoamericana, Mexiko-Stadt)

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und

Jakob Heller

(Europauniversität Viadrina, Frankfurt/Oder)

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******************* The German Studies Call for Papers List Editor: Stefani Engelstein Assistant Editor: Olaf Schmidt Sponsored by the University of Missouri Info available at: http://grs.missouri.edu/resources/gerlistserv.html