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>From:         Henrike Laehnemann <[log in to unmask]>
>Subject: Call for Papers: 
>'Handschriftenproduktion im 
>Zisterzienserinnenkloster Medingen', 3.-7. 10. 
>2007
>
>
>Call for Papers zum Symposion 
>'Handschriftenproduktion im 
>Zisterzienserinnenkloster Medingen' 
>(Gustav-Stresemann-Institut Bad Bevensen). 
>Ausführliche Informationen (available also in 
>English) unter 
>http://www.staff.ncl.ac.uk/henrike.laehnemann/medingen.htm#call
>Organisation: Prof. Dr. Henrike Lähnemann 
>(Newcastle) und Dr. Hans-Walter Stork (Hamburg)
>
>
>Das Symposion wird sich mit der Medinger 
>Handschriftenproduktion "zwischen Reform und 
>Reformation" auseinandersetzen. Direkt an den 
>Handschriften sollen mit einem besonderen 
>Augenmerk auf die neugefundenen Hamburger 
>Handschriften die Codices in Vorträgen und 
>Workshops in ihrer gesamten inhaltlichen 
>Vielfalt bearbeitet werden. Getagt wird im 
>gotischen Brauhaus des Klosters.
>
>Mögliche Themen:
>
>* Germanistisch
>       Wie ist die literarische Aktivität in 
>Medingen einzuordnen in die Reform des Konvents 
>im späten 15. Jahrhundert? Wie ist das 
>Verhältnis zwischen lateinischen und 
>mittelniederdeutschen Texten in den Codices?
>
>* Theologisch/Frömmigkeitsgeschichtlich
>       Welche Texte werden in den 
>Gebetbuchhandschriften / Orationalien 
>bereitgestellt? Welchen Platz in der Frömmigkeit 
>beanspruchen die volkssprachigen Texte? Haben 
>diese Texte auch heute noch Bedeutung für das 
>Selbstverständnis des evangelischen 
>Frauenkonvents, der das Kloster Medingen seit 
>ca. 500 Jahren bewohnt und der sich seiner 
>Jahrhunderte alten christlichen Wurzeln sehr 
>bewusst ist?
>
>* Kunsthistorisch/Ikonographisch
>       Welches Bildprogramm weisen die 
>Handschriften auf? Gibt es eine spezielle 
>Medinger oder Lüneburger (nach dem Fürstentum, 
>nicht der Stadt) Klosterikonographie, auch mit 
>Blick auf die Patrone? Wie ist das Verhältnis zu 
>diesen Bildprogrammen in anderen Kunstgattungen 
>(z.B. der Textilkunst - Wichmannsburger 
>Antependium - oder der Malerei?
>
>* Musikalisch/Hymnologisch
>       Welche Funktion haben die sangbaren 
>Medinger Texte im Gefüge der Handschriften? Wie 
>wurden die Handschriften mit ihren Melodien im 
>geistlichen Leben der Nonnen benutzt?
>
>* Kodikologisch
>       Wie war die Herstellung der Handschriften 
>im Klosterskriptorium organisiert? Was wissen 
>wir über die Buchbinderei des Klosters?
>
>* Ordensgeschichtlich/Liturgisch
>       Wie fügen sich die Medinger Handschriften 
>von Text und Musik her in die Geschichte der 
>Zisterzienserliturgie ein?
>
>
>Anreisetag ist Mittwoch, 3. Oktober 2007, mit 
>der Möglichkeit, in einer Sonderöffnung die 
>Handschriften in Hamburg zu sehen; die Tagung 
>endet in Medingen am Sonntag, 7.10., nach einem 
>Gottesdienst. Vorträge sind für Donnerstag, 
>Freitag bzw. Samstag vorgesehen, wobei an einem 
>oder zwei halben Tagen Exkursionen zu anderen 
>Heideklöstern geplant sind. Exposés (max. 3000 
>Zeichen) werden ab sofort bis spätestens zum 
>15.05.2007 erbeten. Bitte senden Sie Ihre Texte 
>in elektronischer Form an Henrike Lähnemann 
>([log in to unmask]) und Hans-Walter 
>Stork ([log in to unmask]).
>
>Die Tagung steht im Zusammenhang einer 
>Ausstellung ausgewählter Medinger Codices in der 
>Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg vom 
>3. September bis zum 15. Oktober 2007. Die 
>Konferenz sieht ein wissenschaftliches Programm 
>vor, das sich dennoch an eine breitere 
>Öffentlichkeit richtet. An eine Veröffentlichung 
>der Beiträge in einem Sammelband ist gedacht.
>
>Prof. Dr. Henrike Lähnemann
>School of Modern Languages, Old Library 
>Building, Newcastle University, GB - NE1 7RU 
>Newcastle upon Tyne,
>Tel.: 0044 191 2227513, email: 
>[log in to unmask], 
>http://www.ncl.ac.uk/sml/staff/profile/henrike.laehnemann

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The German Studies Call for Papers List
Editor: Stefani Engelstein
Assistant Editor:  Megan McKinstry
Sponsored by the University of Missouri
Info available at: http://www.missouri.edu/~graswww/resources/gerlistserv.html